Investitionen im Interesse der Marktgemeinde
![]() Für Kultur, Sport und Spiel nicht mehr wegzudenken – die Sporthalle Reutte |
Als gemeindeeigener Betrieb setzen die Elektrizitätswerke auch Maßnahmen, die über den Bereich der eigentlichen Aufgabe einer Energieversorgung hinausgehen. Eine wichtige, und inzwischen aus dem Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenkende Investition, war der Bau der neuen Sporthalle im Bereich des Schulzentrums. Die Anfänge der Sporthalle reichen in das Jahr 1984 zurück. Da für die Bundesschulen in Reutte zusätzlicher Turnraum erforderlich wurde, war die Errichtung einer weiteren Normturnhalle im Ausmaß von 27 mal 15 Metern vorgesehen. Der Gemeinderat erkannte die einmalige Chance, zusammen mit dem Bund eine große Halle zu bauen. Das Bundesministerium für Unterricht und Kunst und der Landesschulrat für Tirol standen dem Wunsch der Gemeinde, die Kosten einer Normturnhalle für ein gemeinsames Projekt einzubringen, von Anbeginn positiv gegenüber. |
Nachdem sich ein erstes Projekt aus Kostengründen als undurchführbar erwiesen hatte, erstellte Architekt DI Armin Walch vornehmlich in Holzbauweise ein neues Projekt. 1994 wurde dieses Projekt an den Generalunternehmer, die Firma Holzbau Saurer, übergeben, die die neue Sporthalle termingerecht errichtete, sodass sie am 7. Oktober 1995 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. 1999 zeichnete das Internationale Olympische Komitee die Sporthalle mit dem „IOC/IAKS AWARD 1999 für beispielhafte Sport- und Freizeitbauten“ aus.
In dieser Sporthalle hat nun nicht nur der Schul-, Vereins- und Breitensport eine ideale Heimstatt ge-funden. Sie findet immer wieder auch für nichtsportliche Veranstaltungen – so auch für die Feier „100 Jahre Elektrizitätswerke Reutte“ – als Veranstaltungssaal Verwendung.
Eine andere Investition im Interesse der Marktgemeinde war der Ankauf des ehemaligen Areals „Hotel Glocke“ in einer städtebaulich wichtigen Lage des Reuttener Untermarktes. Nach Erwerb dieses Areals wurde in optimaler Verwertung des Baubestandes mit Büroräumen und Wohnungen eine sehr befriedi-gende Lösung gefunden.
Im Oktober 2002 übersiedelte die Firmengruppe vom Untermarkt 33 in die Großfeldstraße 10 -14 innerhalb weniger Tage. Das nun teilweise genutze Gebäude im Untermarkt mußte einer neuen Bestimmung zugeführt werden. DI Armin Walch plante die neue Musikschule, welche in den oberen Stockwerken ihren Platz fand. Das Erdgeschoss wurde auch großzügig adaptiert und der Lebensmittelkonzern Billa mit einer Verkaufsfläche von ca. 800 qm² fand eine tolle zentrale Lage. In dem ehemaligen Empfangsbereich ist seit dem Jahr 2004 das bekannte Reuttener In- Lokal das "Steh" eingezogen. Aus den Kellerräumen entstand eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen. Vor dem neugestalteten Gebäude wurde ein entsprechender Parkplatz mit neuer Straßenführung als neue Einfahrt in den Untermarkt von Reutte errichtet
Im Frühjahr 2004 wurde in kürzester Zeit eines der modernsten Postumschlagplätze Westösterreichs in der Anton- Maria- Schyrle Straße erbaut.


