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Elektrizitätswerke Reutte

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Neue Energiequelle Gas

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Die zügige Verlegung der Erdgas-Hochdruckleitung
vom Allgäu kommend Richtung Außerfern


Schon in den Achtzigerjahren gab es Bestrebungen des Elektrizitätswerkes, eine Erdgasversorgung aufzunehmen. Genaue Untersuchungen und der Versuch, Erdgas nach Füssen und in weiterer Folge nach Reutte zu bekommen, waren bereits eingeleitet. Dieses Projekt zeigte sich in der vorliegenden Variante als nicht durchführbar.

1995 bot sich die „Erdgas Schwaben“ als Partner der Elektrizitätswerke für das bayerische Versor-gungsgebiet an. Mit einer Partnerschaft von je 50 Prozent begannen EWR und „Erdgas Schwaben“ ihren gemeinsamen Weg. Die 1995 angesuchte Konzession wurde erteilt und 1998 umgesetzt. 

Für die Weiterleitung des Erdgases ins Außerfern wurden alle rechtlichen Angelegenheiten in den Monaten Juni und Juli 1999 abgeschlossen. Die Abzweigung für das Erdgas erfolgt von Pfronten über Vils nach Reutte. Die Außerferner Erdgasleitung wird im Endausbau 19 Kilometer lang sein, wobei 15 Kilometer in Tirol verlaufen. Die Erdgasflächenversorgungsnetze – derzeit nur in den Gemeinden Breitenwang, Ehenbichl, Lechaschau, Pflach, Reutte und Vils – haben bereits eine Länge von rund 34 Kilometern erreicht.

Die Anschlussarbeiten für das Erdgas sind seit 2001 in Reutte voll im Gange. In weiterer Folge ist ein Ausbau des Gasnetzes für den ganzen Talkessel von Reutte bis einschließlich Weißenbach vorgesehen.

Bei der zu diesem Zweck im Jahr 2000 gegründeten Firma „Erdgasversorgung Außerfern“ sind die E-Werke zu 74 Prozent beteiligt, während die restlichen 26 Prozent von der „Ruhrgas
Au­stria“ gehalten werden. Geschäftsführer sind Dipl.-Ing. Heinrich Schlichtherle von der „EWR GmbH“ und Mag. Christian Perwög von der „Ruhrgas Austria AG“.