Resümee aus der Entwicklung seit 1955
Nicht erst seit 1955, sondern seit dem Bestehen des EWR haben in der langen Reihe alle Bürgermeister mit ihren Gemeinderäten Jahr für Jahr die volle Investitionstätigkeit dem EWR möglich gemacht und auf manche populistische Einrichtung in der Marktgemeinde verzichtet. Die im Versorgungsgebiet liegenden Gemeinden, vor allem auch jene im benachbarten Bayern, bewahrten in all den Jahren ihre Treue und Verbundenheit zum EWR. Sie haben es nicht vergessen, dass in der dunkelsten Zeit des Jahres 1945 nur für zwei Stunden die Versorgung unterbrochen war, ohne dass gefragt worden wäre, wie alles weitergehen solle.
Dem EWR gelang es, im Laufe der Jahre, die Eigenaufbringung auf beachtliche 53.000 Kilowatt bzw. 161 Millionen Kilowattstunden im Regeljahr auszubauen. Trotzdem nahm auch der Fremdstrombezug ständig zu. Die dezentralen Standorte der Kraftwerke, damit verbunden die verschiedenen Einspeisepunkte in das Verteilnetz, wirken sich vorteilhaft auf die Qualität und Sicherheit der Stromversorgung aus. Diese Vorteile kommen vor allem im Störungsfalle zum Tragen. Bei Bedarf können Netzabschnitte unabhängig weiter mit Strom beliefert werden.
Zwar liegen die eigenen Wasserkraftwerke ausschließlich auf der Tiroler Seite. Das Kraftwerk Weißhaus mit 12.500 Kilowatt bzw. 72 Millionen Kilowattstunden pro Jahr liegt jedoch unmittelbar an der Grenze zu Bayern und damit nur etwa zwei Kilometer von der Stadt Füssen entfernt.
Die Anordnung der Kraftwerke gestattet teilweise eine mehrfache Abarbeitung des Wasserangebotes, so z.B. für die Kraftwerkskette HeiterwangPlansee-Mühl-Hüttenmühle und weiters Weißhaus, das als Lechkraftwerk zusätzlich vom Speicher Plansee profitiert.
Vor allem das Kraftwerk Plansee mit 26.000 Kilowatt und dem Jahresspeicher Plansee-Heiterwanger See mit einem Speichervolumen von rund 22 Millionen Kubikmetern sowie das Kraftwerk Heiterwang mit 8200 Kilowatt und dem vorgelagerten Wochenspeicher Rotlech ermöglichen eine optimale Abdeckung der Belastungsspitzen, was sich auf den Fremdstrombezug sehr günstig auswirkt.
Die Stromerzeugung des EWR setzt sich aus rund einem Drittel Eigenerzeugung und zwei Drittel Fremdstrombezug zusammen, der fast ausschließlich von der TIWAG zugekauft wird.
Dem EWR gelang es, im Laufe der Jahre, die Eigenaufbringung auf beachtliche 53.000 Kilowatt bzw. 161 Millionen Kilowattstunden im Regeljahr auszubauen. Trotzdem nahm auch der Fremdstrombezug ständig zu. Die dezentralen Standorte der Kraftwerke, damit verbunden die verschiedenen Einspeisepunkte in das Verteilnetz, wirken sich vorteilhaft auf die Qualität und Sicherheit der Stromversorgung aus. Diese Vorteile kommen vor allem im Störungsfalle zum Tragen. Bei Bedarf können Netzabschnitte unabhängig weiter mit Strom beliefert werden.
Zwar liegen die eigenen Wasserkraftwerke ausschließlich auf der Tiroler Seite. Das Kraftwerk Weißhaus mit 12.500 Kilowatt bzw. 72 Millionen Kilowattstunden pro Jahr liegt jedoch unmittelbar an der Grenze zu Bayern und damit nur etwa zwei Kilometer von der Stadt Füssen entfernt.
Die Anordnung der Kraftwerke gestattet teilweise eine mehrfache Abarbeitung des Wasserangebotes, so z.B. für die Kraftwerkskette HeiterwangPlansee-Mühl-Hüttenmühle und weiters Weißhaus, das als Lechkraftwerk zusätzlich vom Speicher Plansee profitiert.
Vor allem das Kraftwerk Plansee mit 26.000 Kilowatt und dem Jahresspeicher Plansee-Heiterwanger See mit einem Speichervolumen von rund 22 Millionen Kubikmetern sowie das Kraftwerk Heiterwang mit 8200 Kilowatt und dem vorgelagerten Wochenspeicher Rotlech ermöglichen eine optimale Abdeckung der Belastungsspitzen, was sich auf den Fremdstrombezug sehr günstig auswirkt.
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Jahresstromaufbringung der Elektrizitätswerke Reutte |
Die Stromerzeugung des EWR setzt sich aus rund einem Drittel Eigenerzeugung und zwei Drittel Fremdstrombezug zusammen, der fast ausschließlich von der TIWAG zugekauft wird.


