Kraftwerkspläne in Schattwald
Die Gemeinde Reutte verfolgte schon bald weitere Kraftwerkspläne im Wissen, dass im Falle eines Ausfalles des bestehenden Kraftwerks kein Ersatzstrom zur Verfügung stünde. Bereits mit Bescheid vom 15. September 1911 erwirkte sie einen wasserrechtlichen Bescheid zur Errichtung eines Elektrizitätswerks am Vilsbach beim so genannten Fallstrudel in Schattwald. Da der Nutzungsbescheid auf 40 Jahre befristet war, ergriff sie dagegen Rekurs, da ihr diese Zeit zu kurz schien. Unabhängig davon wurde aber das Projekt weiterbetrieben, und bereits am 14. Februar 1912 lag dem Gemeinderat eine Planung der Siemens-Schuckert-Werke vor.
Diesem Projekt zufolge hätte das Werk eine Minimalleistung von 300 und eine Maximalleistung von 800 PS erbracht. Der Gemeinderat beschloss daher die Anschaffung von zwei Aggregaten zu je 400 PS und die Aufnahme eines Darlehens für diesen und andere Zwecke von 400.000 Kronen. Dieses Kraftwerk war für allfällige Störfälle, wie Rohrbrüche oder Reparaturen, als Reservewerk für das Planseekraftwerk gedacht. Zunächst zogen sich die Kreditverhandlungen hin und schließlich machte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs diesen Plan zunichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1919 der Plan von der Gemeinde Schattwald aufgegriffen, die in der Folgezeit dort ein Kraftwerk errichtete.
Diesem Projekt zufolge hätte das Werk eine Minimalleistung von 300 und eine Maximalleistung von 800 PS erbracht. Der Gemeinderat beschloss daher die Anschaffung von zwei Aggregaten zu je 400 PS und die Aufnahme eines Darlehens für diesen und andere Zwecke von 400.000 Kronen. Dieses Kraftwerk war für allfällige Störfälle, wie Rohrbrüche oder Reparaturen, als Reservewerk für das Planseekraftwerk gedacht. Zunächst zogen sich die Kreditverhandlungen hin und schließlich machte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs diesen Plan zunichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1919 der Plan von der Gemeinde Schattwald aufgegriffen, die in der Folgezeit dort ein Kraftwerk errichtete.

